Künstler: Wolfgang Lettl
Datum: 1984
Größe: 99 x 90 cm
Technik: Ölgemälde
Die Sprache der KunstDie Sprache der Kunst richtet sich in erster Linie auf die Sinne statt auf die Vernunft. Ich erinnere mich an Angst vor einem roten Haus als Kind, seiner barocken Giebel, seinem Tor und den roten Maschinen in seinen Schaufenstern. Ich hatte Angst vor allen roten Häusern; sie waren immer mit der Idee von Krankenhaus, Schlachthof, Hinrichtung verbunden. Angst kommt so natürlich zum Menschen wie die Sehnsucht nach Schönheit, zur Erlösung. Und in unseren Ängsten und Sehnen können wir nicht allein sein, wir brauchen Kommunikation. Diese Kommunikation kann die Form von großer Kunst sein, und Kunst muss kommunizieren wollen. Kunst muss für alle nicht verständlich sein, aber verständlich. Der Künstler leitet die größte Zufriedenheit nicht davon ab zu denken, dass ein Gemälde Erfolg hat, sondern wenn es mit jemandem spricht, wenn die Kommunikation ankommt: das ist, wenn es ein menschliches Niveau gelungen ist. (Text: Wolfgang Lettl)
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